Mittwoch, 30. November 2011

Nachdem das Wetter Mitte November schlechter wurde, haben Ilka, Sarah und ich beschlossen in Urlaub zu fahren. Also ging es am 20. abends im nassen und kalten Tivon los. Erster Halt war Ein Gedi, dort waren wir zu erst  im National Park wandern und dann ging es natürlich noch ins tote Meer. Danach ging es weiter nach Eilat. Dort haben wir einen Tag im Delphine Resort verbracht und die Sonne, den Strand und das rote Meer genossen. Natürlich mussten wir in Eilat auch in die Eisbar, in der es dann doch recht kalt war. Am nächsten Tag ging es dann auch schon nach Jordanien. Bevor es nach Petra ging, haben wir eine Wüstentour gemacht und eine Nacht im Desert Camp im Wadi Rum geschlafen. In Petra, der roten Felsenstadt waren wir zwei Tage bevor es dann noch einen Tag in das nicht ganz so sehr touristische Amman ging.
Am 27. sind wir dann über den King Hussein Bridge Grenzübergang wieder nach Israel gekommen. Inzwischen regnet es auch hier nicht mehr und ist doch wieder relativ warm hier. Als es am Montag dann wieder zur Arbeit ging, wurden wir alle wieder ganz herzlich von den Membern begrüßt und alle haben sich erkundigt, wie es den im Urlaub war.

    Los ging es:
                                         Ein Gedi:


                                                  Eilat:

 Und einmal Schlitten fahren in der Eisbar.


 Jordanien:
                                          Wadi Rum:





                                                    Petra:


                                           Backlawa in Amman:

Donnerstag, 3. November 2011

Nach dem es jetzt fast einen Monat her ist, dass ich berichtet habe was es neues gibt, wird es mal wieder Zeit. Nach dem wir unsere Wg schoen und gemuetlich eingerichtet haben, bekamen wir an einem Sonntag im Oktober mitgeteilt, dass wir Bettwanzen haben und deshalb alle raus muessen. So kam also der Kammerjaeger und wir dachten, wir koennen einen Tag spaeter wieder einziehen. Doch dem war leider nicht so. Da Pauline noch lebende Wanzen gefunden hatte, mussten wir drei, Ilka, Sarah und ich fuer eine Woche in eine alte Memberwohnung ziehen. Pauline, die ein neues Bettgestell bekommt und eine neue Matratze lebt seither in der Kommuna im Kfar. Da diese Woche immer noch eine lebende Wanze in ihrem Zimmer gefunden wurde, kam der Kammerjaeger noch einmal, inzwischen zum dritten mal, dieses mal mussten wir allerdings nicht ausziehen.
Ansonsten haben wir die letzten Wochenenden mein Geburtstag gefeiert und waren noch einmal in Nazareth und in Akko.
   
Mein Geburtstag, zuerst reinfeiern bei uns und dann noch in Ramat Yshai feiern.












                                               Nazareth:  





                                                   Akko:










Vom 17.-20. Oktober waren Chistoph, Ruven, Sarah und ich mit neun Membern sowie unserer Chefin Monika in Tabgha am See Genezareth. Wir waren dort mit einer Gruppe aus Beit Jallah und einer Gruppe vom CVJM auf einer Freizeit. Dies bedeutete fuer uns aber keineswegs, dass wir nicht arbeiten mussten. Im Gegenteil, da wir ja den ganzen Tag mit den Membern zusammen waren, war es auch recht anstrengend. Passend zu Succot, dem Laubhuettenfest, bauten wir eine Succa, eine Laubhuette. Da die Succa natuerlich auch geschmueckt werden muss, bastelten wir mit den anderen Gruppen Papiergirlanden und aehnliches.Hierbei halfen uns auch die Volontaere aus Tabgha. Die drei Gruppen stellten sich nach einander an den Abenden vor. Wir sangen mit den Membern zusammen ein fuer Succot typisches Lied, dazu kam dann auch Moshek, der Chef von Kfar Tikva und seine Frau, die uns auf dem Akkordeon unterstuetzte. Moshek und die Member erzaehlten dann noch aus dem Leben im Kfar und zeigten einen kleinen Film ueber Kfar Tikva.
Am Abend beim Vorstellen von Kfar Tikva in der Succa.
Basteln mit den Membern.
Bau der Succa.
                                 


Ansonsten geht es hier wie gewohnt zu. Heute hat es zum ersten mal richtig geregnet und gewittert. In diesem Fall wird in der Pinat Chai nur das noetigste gemacht und dann werden die Member auf verschiedene Werkstaetten verteilt.
Vom 8.11.-10.11 werde ich mit Sarah im Kibbuz Nachsholim ein Seminar zum Thema: „ Die Rolle der Religionen im israelish-palästinensischen Konflikt“ besuchen.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

So jetzt finde ich endlich wieder einmal Zeit zu berichten, was es neues hier im Kfar gibt.
Inzwischen ist es schon Oktober, ich bin fast 2 Monate in Israel und die Zeit hier vergeht so schnell.
Im Moment stehen einige juedische Feiertage an. Letztes Wochenende war Rosh HaShana, das juedische Neujahrsfest, welches wir in Jerusalem verbracht haben. Nachdem wir am Mittwoch Mittag schon nicht mehr arbeiten, sind wir gleich los. Angekommen in Jerusalem sind wir erst einmal ins Hostel , welches direkt am Souq lag. Am Abend waren wir dann noch an der Klagemauer und mussten natuerlich auch die 6 Sheqel Falafel probieren. Am Donnerstag ging es dann nach Ramallah, dort haben wir im Stars&Bucks, die arab. Variante zu Starbucks, die Atmosphaere genossen bevor wir dann auf den Souq, den arab. Markt gingen.
Fuer den Freitag hatten wir uns vorgenommen ans Tote Meer zu fahren. Allerdings war immer noch Rosh HaShana, was bedeutete, dass keine oeffentliche Verkehrsmittel fuhren und wir also in Jerusalem blieben und uns die Stadt und den Oelberg angeschaut haben.
Am Samstag sind wir dann noch einmal in die Westbank gefahren, dieses mal nach Taybeh. Dort haben wir DAS Event der Westbank, das Taybeh Beer Festival genossen.
Da wir am Sonntag wieder gearbeitet haben, mussten wir am Samstag natuerlich noch zurueckfahren, was sich als gar nicht so einfach erwiesen hat. So gab es bei den Bussen ziemliches Chaos, da alle nach dem Feiertag wieder zurueck wollten und sich dann am Schluss die Leute mit dem Busfahrer gestritten haben, wer jetzt noch mitfahren darf.
Bei der Arbeit hier gibt es nicht so viel neues.  Allerdings waren die Member durch Rosh HaShana alle ziemlich aufgeregt, was die arbeit nicht unbedingt erleichtert hat. Ausserdem haben wir jetzt 2 Papagaien und es war drei mal jemand hier der uns zeigte wie wir mit den Pferden arbeiten koennen.
Wer interesse an meinen Rundbriefen, alle 3-4 Monate hat, kann mir seine mail Adresse schicken und bekommt diese dann als E-mail.



 Blick vom Oelberg und Klagemauer.
 Shisha rauchen im Stars&Bucks in Ramallah



Oktoberfest natuerlich mit Shisha, Baklawa und Polizei.