Donnerstag, 6. Oktober 2011

So jetzt finde ich endlich wieder einmal Zeit zu berichten, was es neues hier im Kfar gibt.
Inzwischen ist es schon Oktober, ich bin fast 2 Monate in Israel und die Zeit hier vergeht so schnell.
Im Moment stehen einige juedische Feiertage an. Letztes Wochenende war Rosh HaShana, das juedische Neujahrsfest, welches wir in Jerusalem verbracht haben. Nachdem wir am Mittwoch Mittag schon nicht mehr arbeiten, sind wir gleich los. Angekommen in Jerusalem sind wir erst einmal ins Hostel , welches direkt am Souq lag. Am Abend waren wir dann noch an der Klagemauer und mussten natuerlich auch die 6 Sheqel Falafel probieren. Am Donnerstag ging es dann nach Ramallah, dort haben wir im Stars&Bucks, die arab. Variante zu Starbucks, die Atmosphaere genossen bevor wir dann auf den Souq, den arab. Markt gingen.
Fuer den Freitag hatten wir uns vorgenommen ans Tote Meer zu fahren. Allerdings war immer noch Rosh HaShana, was bedeutete, dass keine oeffentliche Verkehrsmittel fuhren und wir also in Jerusalem blieben und uns die Stadt und den Oelberg angeschaut haben.
Am Samstag sind wir dann noch einmal in die Westbank gefahren, dieses mal nach Taybeh. Dort haben wir DAS Event der Westbank, das Taybeh Beer Festival genossen.
Da wir am Sonntag wieder gearbeitet haben, mussten wir am Samstag natuerlich noch zurueckfahren, was sich als gar nicht so einfach erwiesen hat. So gab es bei den Bussen ziemliches Chaos, da alle nach dem Feiertag wieder zurueck wollten und sich dann am Schluss die Leute mit dem Busfahrer gestritten haben, wer jetzt noch mitfahren darf.
Bei der Arbeit hier gibt es nicht so viel neues.  Allerdings waren die Member durch Rosh HaShana alle ziemlich aufgeregt, was die arbeit nicht unbedingt erleichtert hat. Ausserdem haben wir jetzt 2 Papagaien und es war drei mal jemand hier der uns zeigte wie wir mit den Pferden arbeiten koennen.
Wer interesse an meinen Rundbriefen, alle 3-4 Monate hat, kann mir seine mail Adresse schicken und bekommt diese dann als E-mail.



 Blick vom Oelberg und Klagemauer.
 Shisha rauchen im Stars&Bucks in Ramallah



Oktoberfest natuerlich mit Shisha, Baklawa und Polizei.

Montag, 5. September 2011

Leben in Kfar Tikva

Nun ich bin fast einen Monat da und allmaehlich spielt sich der Alltag ein. Inzwischen sind auch alle Freiwillige angekommen und die meisten wissen in welchem Workshop sie das Jahr ueber arbeiten werden.
Bis naechste Woche ist dann auch die Wohnsituation mehr oder weniger klar. Ich wohne mittlerweile nicht mehr im Kfar direkt, sondern 10-15 Min.ausserhalb in Tivon, mit 3 Maedels zusammen. So fahren wir jeden Tag um 7 Uhr mit dem Transit und den Memebern die auch in Tivon wohnen, in das Kfar.
Nach dem wir eine Woche ohne Badfenster, Herd und Waschmaschine gelebt haben, ist auch das alles vorhanden.


Oben sieht man das noch nicht fertige Badfenster, unten unsere Baden-Wuerttembergflagge und die 3, die bis jetzt mit mir zusammen wohnen.

Das Wochenende haben wir dann in Jerusalem verbracht. Am Donnerstag haben wir eine Fuehrung in der City of David gemacht http://www.cityofdavid.org.il/hp_eng.asp ,danach ging es zur Klagemauer und Falafel essen.
Am Freitag waren wir dann bei einer Tour von Breaking the silence. Dabei geht es darum, dass Soldaten, ehemalige und aktive, von ihren Erlebnissen in den besetzten Gebieten berichten.
http://www.breakingthesilence.org.il/tours/4?tid=103 
Unseren letzten Tag haben wir dann in Ein Kerem, einem Viertel in Jerusalem verbracht. Uebernachten konnten wir bei einem ehemaligen Volontaer aus Kfar Tikva. Von seiner Familie wurden wir auch zum Shabbat essen eingeladen, worueber wir uns sehr gefreut haben, da dass Essen in Kfar Tikva nicht unbedingt zum besten gehoert.


Tour durch City of David, wobei es auch durch 70 cm hohes Wasser ging.


Bilder von Breaking the Silence.
Calatrava-Brücke in Jerusalem

Akko




Nazareth

Montag, 15. August 2011

So nun ich bin ich fast eine Woche da und bringe euch auf den neusten Stand. An meinem ersten ganzen Tag in Israel musste ich noch nicht arbeiten, sondern hatte Zeit auszupacken und mir das Kfar anzuschauen.
Am 11. August fing der Tag für mich schon früh an, mit den Morningjobs um 6 Uhr 45. Dies bedeutet zwei Member wecken und darauf achten, dass sie aufstehen, sich anziehen und ihre Zähne putzen. Danach ging es erst einmal frühstücken und um 8 Uhr dann in die Pinat Chai, die Tierfarm, zum arbeiten. Am Freitag habe ich ebenfalls in der Pinat Chai gearbeitet und am Nachmittag noch Pooldienst. Dabei muss man auf verschiedene Member aufpassen, dass sie nicht ins Wasser gehen oder nicht zu tief hinein. Am Wochenende waren wir dann in Nazareth und am Sonntag in Akko.                                                    
Auch heute habe ich wieder in der Pinat Chai gearbeitet und dies wird auch die ganze Woche der Fall sein. In der Pinat Chai gibt es 2 Pferde, 3 Ziegen, Meerschweinchen, Hasen, Vögel, ein Esel, Schafe und Pfauen. Man versorgt zusammen mit den Member die Tiere, mistet die Ställe aus und erledigt die Arbeit die sonst noch anfällt. Zwei mal pro Woche kommt eine Tiertherapeutin vorbei und schaut sich die Tiere an und hilft mit. Am Nachmittag haben Rovina, eine Memberin und ich dann noch Kuchen gebacken.                                            

Dienstag, 9. August 2011

Abflug

Gestern ging es endlich los...1 Jahr Israel in dem ich mit Behinderten in Kfar Tikva, dem Dorf der Hoffnung, arbeiten werde.
Nachdem wir es puenktlich um 3 uhr 30 geschafft haben los zu fahren,habe ich auch meinen Flug um 6 Uhr 05 bekommen. Neben einer franzoesischen Familie, mit 2 kleinen Kindern, war an schlafen oder ausruhen natuerlich nicht zu denken. Um 11 sind wir dann in Tel Aviv gelandet und ich war eine der ersten bei den Passkontrollen. Da Rudi, ein Volontaer der bald nach Deutschland zurueck geht, eine Stunde zu spaet war, konnte ich mir den Flughafen in Tel Aviv noch genauer ansehen...Bevor wir dann nach Kfar Tikva gefahren sind, gab es erst einmal noch Falafel zum essen. Im Kfar angekommen, habe ich Sarah und Christoph, die beide mit mir ein Jahr hier sein werden kennen gelernt.
Im Moment teile ich mir ein Zimmer mit Rovina, sie wird allerdings am 1. September zurueck nach Deutschland kommen. Heute habe ich noch frei und morgen werde ich Rovina bei der Arbeit begleiten, sie arbeitet in der Hundepension.
Diese Woche kommen dann noch 3 andere Volontaere, die mit mir fuer 1 Jahr hier sein werden.